Chronik

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1992 | 1993 | 1994 | 1995 | 1996 | 1997 | 1998 | 1999 | 2000 | 2001 | 2002
2003 | 2004

1992 Das Projekt Rüeblichrut wurde im März 1992, auf Initiative der „Vereinigung Aargauer Jugendorganisationen“ (Vajo), aus der Taufe gehoben. Es arbeiteten folgende VertreterInnen verschiedener Jugendverbände und Arbeitsstellen mit:

Roland Aeschimann (Blaues Kreuz), Claudio Burkhard (Pfadi), Tin Diriwächter (Cevi), Helga Frey (Cevi), Andrea Fuchs (Fachstelle für Suchtprävention, Aarau), Christoph Jauslin (Cevi), Johannes Rösch (Arbeitsstelle für Jugendseelsorge Aarau), Karin Telser (Jubla), Marcus Wernli (Pfadi)

Von Anfang an wurde grossen Wert auf einen guten Kontakt zu den Kantonalleitungen der Jugendverbände gelegt.

1993

Die Arbeit konzentrierte sich, bis Juni 1993, auf die Ausarbeitung des Rüeblichrutordners als Dokumentation für die LeiterInnen. Ein grosser Teil wurde aus den bestehenden Ordnern der andern Projekte (v.a. PROphyl, Thurgau) übernommen. Der Spieleteil wurde überarbeitet und ein Teil mit Informationen über Sucht und Drogen sowie ein Teil als Arbeitsgrundlage für das Leitungsteam wurden neu erarbeitet.

  • Am 26. Juni 1993 wurde dieser Ordner an einer Medienkonferenz im Stapferhaus auf dem Schloss Lenzburg der Öffentlichkeit und den Jugendverbänden vorgestellt.
  • Im November 1993 findet eine Einführung der VerbandsbetreuerInnen in ihre Aufgabe für die Lagersaison 1994 statt.
  • Bereits in diesem Jahr finden ein Lager mit 30 TeilnehmerInnen und zwei Projekte unter Rüeblichrut statt.

1994 

1994 ist die erste Lagersaison von Rüeblichrut. Um die BetreuerInnen und LeiterInnen möglichst intensiv begleiten und die gewonnenen Erfahrungen sofort umsetzen zu können, ist eine Reorganisation der Projektgruppe Rüeblichrut nötig: Roland Aeschimann (Blaues Kreuz), Claudio Burkhard (Pfadi), Marcus Wernli (Pfadi, bis Juli 93), Tin Diriwächter (Vajo), Helga Frey (Cevi), Christoph Jauslin (Cevi), Ivo Lamparter (Jubla), Karin Telser (Jubla), Johannes Rösch (Arbeitsstelle für Jugendseelsorge Aarau), Andrea Fuchs (Fachstelle für Suchtprävention, Aarau)

  • Nach den Sommerferien übernimmt Ursi Stocker das Rüeblichrut-Sekretariat (eine bezahlte 10% Teilzeitstelle).
  • Im Januar 1994 findet der erste Ausbildungstag der LeiterInnen statt.
  • Im November 1994 findet der zweite BetreuerInnen-Ausbildungstag zum
  • Thema „Suchtmittel im Lager“ statt.

1995 Seit April 1995 sind sie unterwegs die farbigen Dreiecksäulen und die eleganten schwarzen Bar-Elemente des Saftladens. Schon mal gesehen? Er kommt locker daher, der Saftladen, und ohne drohenden Mahnfinger. Die spritzigen und süffigen Rezeptvorschläge räumen auf mit dem Vorurteil, dass zu einem guten Drink Alkohol gehört. Angeregt von der Arbeitsstelle Jugendseelsorge Aarau und der Projektgruppe Rüeblichrut hat das Gesundheitsdepartement des Kantons Aargau im Rahmen der Suchtpräventionskampagne “Läbe-zämeläbe“ den Saftlade angeschafft.
  • Im Januar nimmt die Projektgruppe am nationalen Weiterbildungswochenende aller kantonalen Projekte teil.
  • LeiterInnen-Ausbildungstag im Januar zum Thema „Suchtmittel im Lager“.
  • BetreuerInnen-Ausbildungstag im November zum Thema „Verantwortung“.

1996

Die Arbeit in der Projektgruppe ist intensiv und motivierend. Ihre Aufgabe ist es, das Projekt weiterzuentwickeln, die Ausbildung der LeiterInnen und LagerbetreuerInnen zu gestalten und mit der gesamtschweizerischen Koordinationsgruppe Voilà der SAJV zusammen zu arbeiten.
Der Rüeblichrut-Ordner bekommt einen vertiefenden Teil D. Darin geht es um die Verantwortung von LagerleiterInnen betreffend Sucht und um das Handeln bei Problemen. Von da an wird auch an den Ausbildungstagen mehr Gewicht auf diese Themen gelegt.

1996 stösst mit dem BESJ (Bund evangelischer, schweizer Jungscharen) ein weiterer Verband zum Rüeblichrut:
Johannes Rösch (Arbeitsstelle für Jugendseelsorge Aarau, Projektleitung), Claudio Burkhard (Pfadi), Helga Frey (Cevi), Michael Gross (Cevi), Stephan Gehrig (BESJ), Ruth Müri (Pfadi), Gerda Seiler (Pfadi), Yvonne Rappo (Jubla), Georg Rub (Jubla), Ursi Stocker (Sekretariat)

  • Im Januar nimmt die Projektgruppe am nationalen Weiterbildungswochenende aller kantonalen Projekte teil.
  • LeiterInnen-Ausbildungstag im Januar: „Leitungsteam & Lagerleitung“.
  • BetreuerInnen-Ausbildungstag im November: „Essstörungen“.

1997

In den ersten 5 Jahren gelang es, das Projekt bekannter zu machen und zu verankern.

Während der vergangenen 5 Jahre hat die Projektgruppe etwa 600 LagerleiterInnen ausgebildet, um sie zur Suchtprävention in den Lagern zu befähigen. Speziell geschult wurden diejenigen Personen aus den Verbänden, die die Lagerleitungsteams bei ihrer Tätigkeit begleiten und betreuen. Um das Jubiläum angemessen zu feiern, organisierte die Projektgruppe anlässlich des 97-er Ausbildungstages einen Bar-Mix-Kurs mit einem versierten Barkeeper. Er weihte aktive und ehemalige BetreuerInnen in die Geheimnisse schmackhafter alkoholfreier Drinks ein.

Projektgruppe:
Johannes Rösch (Arbeitsstelle für Jugendseelsorge Aarau, Projektleitung), Christine Wullschleger (Suchtpräventionsstelle Freiamt,  Projektleitung), Simone Hättenschwiler (Cevi), Stephan Gehrig (BESJ), Ruth Müri (Pfadi), Yvonne Rappo (Jubla), Georg Rub (Jubla), Ursi Stocker (Sekretariat)

  • Im Januar nimmt die Projektgruppe am nationalen Weiterbildungswochenende aller kantonalen Projekte teil.
  • LeiterInnen-Ausbildungstag im Januar: „Wie entsteht Sucht und was ist das?“
  • BetreuerInnenausbildungstag im November: „TZT-themenzentriertes Theater“.

1998

Der Evaluationsbericht einer Arbeitsgruppe der Uni Fribourg über die Wirkung des Projektes zeigte unter anderem, dass ältere LagerleiterInnen sich besser auskennen auf dem Gebiet der Suchtprävention und den Inhalt des Rüeblichrutordners besser verstanden haben als jüngere.

Projektgruppe:
Christine Wullschleger (Suchtpräventionsstelle Freiamt, Projektleitung), Simone Hättenschwiler(Cevi), Fredy Birchmeier(Cevi), Stephan Gehrig(BESJ), Christian Merz (Pfadi), Isabelle Gloor (Jubla), Georg Rub (Jubla), Petra Livers (Blaues Kreuz), Michael Wyser (freier Mitarbeiter), Ursi Stocker (Sekretariat)

  • Im Januar nimmt die Projektgruppe am nationalen Weiterbildungswochenende aller kantonalen Projekte teil.
  • Das Sekretariat zieht von Aarau nach Rupperswil ins Cevi-Büro im Bahnhof um.
  • Die Ausbildung für die LagerleiterInnen wird wegen der Zahl der Teilnehmenden erstmals zweimal durchgeführt: im Januar und April.
  • BetreuerInnen-Ausbildungstag Im November: „Wenn Essen ein Problem ist“.

1999 

Das Jahr 1999 war das Jahr der Veränderungen. Die Ausbildungskonzept wurde überarbeitet. Da sich das Rüeblichrut etabliert hat, ist es nicht mehr gerechtfertigt von einem Projekt zu sprechen. Neu nennen wir es Programm und die Führungscrew entsprechend Programmgruppe. Diese konnte in diesem Jahr vervollständigt werden.

Petra Livers (Blaues Kreuz, Programmleitung), Christine Wullschleger (Suchtpräventionsstelle Freiamt), Simone Hättenschwiler (Cevi), Fredy Birchmeier (Cevi), Stephan Gehrig (BESJ), Christian Merz (Pfadi), Isabelle Gloor (Jubla), Rolf Meier (Jubla), Ursi Stocker (Sekretariat)

  • Im Januar nimmt die Programmgruppe am nationalen Weiterbildungswochenende aller kantonalen Programme teil.
  • LeiterInnen-Ausbildungstage im Januar und April: „sexuelle Ausbeutung“.
  • BetreuerInnen-Ausbildungstag im November: „Ich als BetreuerIn“.

2000

Die Arbeit der letzten Jahre zeigt Wirkung und beschert der Programmgruppe ein ruhigeres Jahr.

Programmgruppe:
Petra Livers (Blaues Kreuz, Programmleitung), Christine Wullschleger (Suchtpräventionsstelle Freiamt), Sonja Annaheim (Cevi), Fredy Birchmeier (Cevi), Stephan Gehrig (BESJ), Christian Merz (Pfadi), Isabelle Weber (Jubla), Rolf Meier (Jubla), Ursi Stocker (Sekretariat)

  • Im Januar nimmt die Programmgruppe am nationalen Weiterbildungswochenende aller kantonalen Programme teil.
  • Wegen erneut wachsender TeilnehmerInnenzahl wird der Ausbildungstag dreimal durchgeführt: im Januar, März und April: „Spiele im Rüeblichrut“.
  • BetreuerInnen-Ausbildungstag Im November: „Alkohol“.

2001

Grosse Veränderungen stehen vor der Tür. Der Trägerverein des Rüeblichruts, die Vereinigung Aargauer Jugendorganisationen (Vajo), löst sich per Ende 2001 auf. Fürs Rüeblichrut bedeutet dies einen eigenen Verein gründen zu müssen.

Am 29. November 2001 findet in Aarau die Gründerversammlung des neuen Vereins „Rüeblichrut“ statt. Dabei konnte leider kein Vorstand gewählt werden, jedoch konnte kurz darauf ein Interims-Vorstand mit Mitgliedern aus den drei grossen Jugendverbänden (Cevi, Jubla, Pfadi) gefunden werden.

Der kantonale Finanzbeitrag fiel Ende Jahr unerwartet den Sparmassnahmen des Regierungsrates zum Opfer. Die Finanzierung der Lager schien für die Zukunft ungesichert. Doch dank tatkräftiger Unterstützung von Dieter Egli (Vajo-Präsident), drei Grossräten und 200 Portionen Rüeblisalat konnte der Grossrat von der Wichtigkeit des Programms „Rüeblichrut“ überzeugt werden.

Programmgruppe:
Petra Livers (Blaues Kreuz, Programmleitung), Christine Wullschleger (Suchtpräventionsstelle Freiamt), Sonja Annaheim (Cevi), Fredy Birchmeier (Cevi), Stephan Gehrig (BESJ), Christian Merz (Pfadi), Isabelle Weber (Jubla), Ursi Stocker (Sekretariat)

  • Im Januar nimmt die Programmgruppe am nationalen Weiterbildungs-wochenende aller kantonalen Programme teil.
  • LeiterInnen-Ausbildungstage im Januar, März und Mai: „Geschlechter-spezifische Suchtprävention“.
  • BetreuerInnen-Ausbildung Im November: „Sucht-Info“.

2002 

Das erste Jahr im Verein!!! Die Aufgaben des Vorstandes und der Programmgruppe werden definiert. Der Vorstand entlastet die bestehende Programmgruppe durch die Vereinsführung. Die Programmgruppe ist weiterhin für die Ausbildung der LeiterInnen und BetreuerInnen zuständig.

Programmgruppe:
Petra Livers (Blaues Kreuz, Programmleitung bis Sommer), Christine Wullschleger (Suchtpräventionsstelle Freiamt, Programmleitung bis ende Jahr), Sonja Annaheim (Cevi), Stephan Gehrig (BESJ), Christian Merz (Pfadi), Isabelle Weber (Jubla), Ursi Stocker (Sekretariat)

Der erste Vereinsvorstand besteht aus:
Anica Müller (Jubla), Jari Putignano (Pfadi), Christina Riva (Cevi), Ruth Müri (Pfadi), Martina Suter (Jubla).

  • Im Januar nimmt die Programmgruppe am nationalen Weiterbildungs-wochenende aller kantonalen Programme teil.
  • LeiterInnen-Ausbildungstage im Januar, März und Mai:  „Essstörungen“.
  • Wegen der Stilllegung des Bahnhofs Rupperswil führt Ursi Stocker das Sekretariat von zu Hause in Gränichen weiter.
  • Mit einer Standaktion auf dem Bahnhofsplatz Baden feiert die Programmgruppe das 10-jährige Jubiläum von Rüeblichrut.
  • Am 27. Juni 2002 findet in Aarau die erste Generalversammlung statt, an der der neue Vorstand gewählt wird.
  • BetreuerInnen-Ausbildung im Oktober zum Überarbeiten der BetreuerInnen-unterlagen.

2003

Ins neue Jahr starten wir mit wenigen aber motivierten Leuten da viele langjährige Mitglieder den Verein Rüeblichrut im Laufe des letzten Jahres verlassen hatten.

Programmgruppe:
Andrea Fuchs(Suchtpräventionsstelle Freiamt, Programmleitung bis Sommer), Sonja Annaheim (Cevi Programmleitung ab Sommer), Stephan Gehrig (BESJ), Isabelle Weber (Jubla), Daniel Lieberherr (Blaues Kreuz), Christine Wullschleger (Suchtpräventionsstelle Freiamt), Ursi Stocker (Sekretariat)

Vorstand:
Anica Müller (Jubla), Jari Putignano (Pfadi), Stephan Wullschleger (Cevi), Martina Suter (Jubla).

  • Im Januar nehmen Programmgruppe und Vorstand am nationalen Weiterbildungswochenende (Voilà-WeWo) aller kantonalen Programme teil.
  • Erstmals führen wir die LeiterInnen-Ausbildungstage getrennt für Neue und Erfahrenen LeiterInnen durch. Grundausbildung für neue LeiterInnen im Januar und März. Weiterbildung für Erfahrene LeiterInnen im Mai zum Thema „Handy, Internet & Co. neue Süchte?“.
  • BetreuerInnen-Ausbildung zum Thema „Übergriffe“ mit Urs Hoffmann von der Fachstelle Mira.
  • Ursi Stocker kündigt nach 9 ½  Jahren und gibt per 31.12. 2003 das Sekretariat ab.

2004

Mit einem neuen Team und viel Elan starten wir ins neue Vereinsjahr. Das neues Logo wird eingeführt, Arbeitsaufteilung und Strukturänderungen werden diskutiert und vorgenommen.

Programmgruppe:
Sonja Annaheim (Cevi, Programmleitung bis Herbst), Roland Burri (Jugendschach, Programmleitung ab Herbst), Annina Fritz (Jubla), Daniel Lieberherr (BKKJ), Franziska Wyss (Jubla), Anael Kalt (Pfadi), Alexander Umbricht (Pfadi), Christine Wullschleger (Suchtpräventionsstelle Freiamt), Isabelle Weber-Kordina (Sekretariat).

Vorstand:
Anica Müller (Jubla), Jari Putignano (Pfadi), Stephan Wullschleger (Cevi), Martina Suter (Jubla).

  • Isabelle Weber-Kordina übernimmt das Sekretariat per 1.1.2004 und führ es von zu Hause in Rupperswil weiter.
  • Im Januar nehmen Programmgruppe und Vorstand am nationalen Weiterbildungswochenende (Voilà-WeWo) aller kantonalen Programme teil.
  • Die getrennten LeiterInnen-Ausbildungstage haben sich bewährt. Grundausbildung für Neue LeiterInnen im Januar und Februar.
  • Weiterbildung für Erfahrenen LeiterInnen im Januar und März zum Thema : „Kinder mit Auffälligkeiten? Kinder mit besonderen Bedürfnissen?“.
  • Klausurtag von Vorstand, Programmgruppe und Sekretariat im Mai wo einige Strategien, Abstimmungen und Verteilung der Aufgaben vorgenommen werden.
  • Nationaler Voilà-Weiterbildungstag im Oktober zum Thema „Ernährung und Bewegung im Kinder und Jugendlager“.
  • BetreuerInnen-Ausbildung im Oktober zum Thema „Ernährung und Bewegung im Kinder und Jugendlager“ mit Beatrice Conrad, dipl. Ernähurngsberaterin.